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Sprachstörungen

Bei den Sprachstörungen unterscheidet man die Sprachentwicklungsstörungen des Kindes von im Erwachsenenalter auftretenden Sprach- und Sprechstörungen.
Sprachentwicklungsstörungen sind zeitliche oder inhaltliche Abweichungen vom normalen Spracherwerb. Das Kind entspricht in seiner sprachlichen Ausdrucksfähigkeit nicht seinem Altersdurchschnitt. Neben einer spezifischen Sprachentwicklungsstörung, sind Sprachentwicklungsstörungen häufig kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom verschiedener Grunderkrankungen.

Beim Vorliegen von sprachlichen Auffälligkeiten sollten geklärt werden:

  1. Welche Ursache führt zu einer Sprachentwicklungsstörung?
  2. Liegen weitere Entwicklungsauffälligkeiten vor?
  3. Wie ist der Sprachentwicklungsstand des Kindes?

In jedem Fall einer sprachlichen Auffälligkeit sollte das Gehör des Kindes überprüft werden, um eine zugrundeliegende Schwerhörigkeit möglichst rasch auszuschließen.

Im Erwachsenalter kann es sich um Sprech- Sprach- oder Redeflussstörungen handeln, wie Dysarthrie, Aphasie, Stottern oder Poltern, die neben muskuloskelettalen Ursachen oder Tumoren unter anderem auch durch neurologische Erkrankungen, wie Schlaganfall oder Parkinson, verursacht sein können. Hierbei ist eine genauere Diagnostik hilfreich, um frühzeitig spezifische Therapien einleiten zu können.